Kunsttherapie-Graz

Herzlich Willkommen in meiner
Praxis für Kunsttherapie und Lebensberatung “Kunsttherapie Graz”!

Kunsttherapie Graz

 

Vorweg: Meine Berufsbezeichnung ist  “Mal- und Gestaltungstherapeut”. Da sich jedoch Im klinischen und therapeutischen Umfeld vorwiegend der Begriff “Kunsttherapie” etabliert hat, verwende ich meist diese Bezeichnung – im Bewusstsein, dass die zugrundeliegenden Schulen im theoretischen Hintergrund, in der Methodik und folglich auch in der Wirkweise unterschiedlich sind.

Sie lesen diese Zeilen, weil Sie sich für meine kunsttherapeutische Tätigkeit interessieren und/oder weil Sie sich in einer schwierigen Lebenslage befinden und sich mit dem Gedanken tragen, Unterstützung von außen anzunehmen und sich in einem belastenden Thema begleiten zu lassen.

Ich möchte Ihnen hier einen kurzen Einblick in mein Angebot geben. Sollten Sie sich genauer informieren wollen oder konkretes Interesse an einer therapeutischen Begleitung / psychologischen Beratung haben, nehmen Sie bitte über meine Kontaktdaten Verbindung mit mir auf. Ich stehe Ihnen gerne für ein kostenfreies Informationsgespräch zur Verfügung  (Kennenlernen, Informieren, Schildern des Anliegens, Klären von Möglichkeiten, Setting und Kosten).

Meine Schwerpunkte:Kunsttherapie - Herz

  • Begleitung bei Herz- Kreislauferkrankungen
    und häufig damit verbundenen Themen wie:

    Krankheitsverarbeitung
    Belastende Lebenssituationen – Lebenskrisen
    Ängste – Panik
    Änderung des Lebensstiles – Suchtdynamiken
    Wahrnehmung und Gestaltung eigener Grenzen
    Ungesunde Leistungsdynamiken
    Selbstsorge – Selbstwert
    Selbstwahrnehmung – Gefühlswahrnehmung – Körperwahrnehmung
    Verlustbewältigung – Trauerarbeit
  • Persönlichkeitsentwicklung, Selbsterfahrung
  • Burnoutprävention und –begleitung

Sowohl als Kunsttherapeut als auch als auch in der Lebensberatung arbeite ich vorwiegend mit Methoden der Kunsttherapie. Die Kunsttherapie stellt keinen künstlerischen Anspruch, wobei auch dieser Aspekt bei entsprechenden Rahmenbedingungen seinen Platz findet.

 

Meine Praxis:
Kunsttherapie - Praxis

Meine kunsttherapeutische Praxis befindet sich in einer Dachgeschoß-Wohnung am westlichen Stadtrand von Graz (hinter dem Schloss Eggenberg) am Fuße des Plabutsch. Der Praxisraum strahlt eine freundliche Atmosphäre aus und gewährt einen Fensterblick über die Stadt hin zum Schlossberg.

 

Setting:

Ich biete in meiner Praxis Einzeltherapie/Einzelberatung zu oben genannten Schwerpunkt-Themen an.

Ein unentgeltliches Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen sowie der Klärung von Anliegen, Zielsetzung und Therapiedauer.

Die Dauer einer Therapieeinheit inkl. Gestaltungsarbeit beträgt 90 Minuten, Einheiten ohne bzw. mit geringem Gestaltungsanteil können auch mit 60 Minuten vereinbart werden. Darüber hinaus sind Einheiten nach vorheriger Absprache auch individuell gestaltbar.

 

Terminvereinbarung/Praxiszeiten:

Termine bitte telefonisch oder per Mail vereinbaren! – Meine Therapiezeiten sind:

MI :   09:00 – 15:00 Uhr
DO :  09:00 – 15:00 Uhr
FR :   09:00 – 18:00 Uhr

 

Honorar Kunsttherapie/Lebensberatung:

90-Minuten-Einheit    € 90,-
60-Minuten-Einheit    € 60,-

Bei Absagen am Tag des Termines verrechne ich 50% des vereinbarten Honorares, bei früheren Absagen bzw. Terminverschiebungen verrechne ich kein Honorar.

Die Kosten sind vom Klienten selbst zu tragen und werden nicht von den Krankenkassen übernommen.

 

Wissenswertes zur Mal- und Gestaltungstherapie/Kunsttherapie:

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“Die Mal- und Gestaltungstherapie ist ein psychodynamisches Therapieverfahren in welchem bildnerische Gestaltungen einen zentralen Stellenwert einnehmen. Seit der Entdeckung der Höhlenzeichnungen, welche bis zu 60.000 Jahre zurück liegen, wissen wir, dass Menschen ihre Erlebnisse in Bildern mitteilen.
In einem therapeutischen Kontext sind Bilder ein wichtiges Kommunikationsmittel. Bilder und Gestaltungen hinterlassen einen tieferen Eindruck als Worte. Sie sind der bildnerischen Ausdruck von Emotionen, Erfahrungen, Sehnsüchten und Visionen. Sie spiegeln sowohl Krisen und Belastungen als auch Ressourcen wieder und zeigen Möglichkeiten auf, wie man Symptome mindern oder beseitigen kann.
Unser Therapiesetting wird therapeutische Triade genannt. Diese besteht aus der/dem KlientIn, dem Werk und der/dem TherapeutIn. Hier werden die Bildsymbole entschlüsselt, da sie uns wichtige Hinweise über biographische Erfahrungen und die daraus resultierenden Verhaltensweisen, Einstellungen und Sichtweisen geben. Bildsymbole geben auch Hinweise über Veränderungsmöglichkeiten in Bezug zu den eigenen Sichtweisen, Einstellungen, Wünschen und Sehnsüchten.
Diese werden zunächst anhand von Bildern und Gestaltungen zum Ausdruck gebracht. In einem nächsten Schritt werden sie dann in das bewusste Alltagsleben integriert.
Mal- und GestaltungstherapeutInnen verfügen über ein reichhaltiges Angebot an Materialien (z.B. Farben, Stifte, Pinsel, Tonerde, Collagematerial) und ein breites methodisches Wissen. Hiermit können sie in den verschiedenen Therapieverlaufsphasen spezielle therapeutische Interventionen setzen…….

……. Die Mal- und Gestaltungstherapie versteht sich als eine Methode, die auf verschiedene tiefenpsychologische und systemische Ansätze zurückgreift. Einzelne VertreterInnen verschiedener Therapieschulen setzten sich mit den Wirksamkeiten des kreativen Ausdruckes auseinander. In unserer Traditionslinie stehen deshalb einzelne Persönlichkeiten anstatt einer spezifischen therapeutischen Schule. Wir sehen die Mal- und Gestaltungstherapie als integratives Verfahren, in dessen Zentrum die Einzigartigkeit der Bild- und Gestaltungsarbeit steht.
Margaret Naumburg (*1890) und Elisabeth Tomalin (*1912) waren PionierInnen, welche uns inspiriert haben. Sie schöpften aus dem Fundus der Reformpädagogik und Tiefenpsychologie und plädierten für die Gründung eigener psychotherapeutischer Schulen.
Innerhalb der analytischen Tiefenpsychologie waren es neben C.G.Jung (*1875) auch Jolande Jacobi (*1890 ) und Ingrid Riedel (geb.1935), welche uns wichtige theoretische und praktische Hintergründe gegeben haben.
Prof. Dr. Gisela Schmeer (*1927) und Univ. Doz. Dr. Maria Steinbauer (*1946), sowie Karin Dreier (*1959) haben die tiefenpsychologische Dimension um systemische Sichtweisen erweitert. Alle sind auch Mitarbeiterinnen an unserem Institut und unterstützen uns in der konzeptionellen Weiterentwicklung.
Der Aktionskünstler Joseph Beuys (*1921) gab mit seiner Definition eines „erweiterten Kunstbegriffes“ und der Konzeption der „Sozialen Plastik“ wichtige gesellschaftliche Impulse…….

……. Mit den neuen Erkenntnissen der Hirnforschung haben uns Prof. Dr. Gerald Hüther (*1951) und Prof. Dr. Verena Kast (*1943) inspiriert.
Damit ist das therapeutische Konzept und Menschenbild der Mal- und Gestaltungstherapie eine sich therapeutisch-wissenschaftlich entwickelnde Methode, die sich über die Anfänge der Bildarbeit bis hin zur modernen Wissenschaft, Therapie- und Kreativitätsforschung erstreckt.” (Quelle: www.mgt.or.at/was-ist-mal-und-gestaltungstherapie)

Wissenswertes zur Psychologischen Beratung:

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Meine psychologische Beratungstätigkeit ist vorwiegend folgenden beiden Orientierungen zuzuordnen:

Tiefenpsychologisch-psychodynamisch: Dabei wird den unbewussten seelischen Vorgängen des Menschen ein hoher Stellenwert eingeräumt. Zentrale Vorstellung dieses Ansatzes ist, dass unter der Oberfläche des Bewusstseins unbewusste Prozesse ablaufen, die das Seelenleben in hohem Maße beeinflussen. Durch das Bewusstwerden dieser Vorgänge wird eine Veränderung jener Lebenssituation möglich, die aus den unbewussten Anteilen gespeist und auf die Alltagssituation projiziert wird.

Humanistisch-existentiell: Diesen Ansätzen liegt die Überzeugung zugrunde, dass jeder Mensch über ein inneres Entwicklungspotential verfügt. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinem Streben nach Verwirklichung. Es geht dabei um die Entdeckung und Wiederaneignung gehemmter bzw. blockierter Persönlichkeitsanteile sowie um die Kreativitätssteigerung und die Erhöhung der sozialen Fähigkeiten, um zu einem selbstverwirklichten Leben zu gelangen.

In meine Beratungstätigkeit beziehe ich auch körper-, atmungs- und entspannungsorientierte Ansätze mit ein.

 

Gedanken:

“Das Anschauen und Verfertigen der inneren Bilder bedeutet das Lebendigmachen der Seele!” (C.G. Jung)

“Was ist, darf sein, und was sein darf, kann sich verändern.” (W. Bock)

“Das tiefste Geheimnis ist, dass das Leben nicht ein Entdeckungsprozess sondern ein Schöpfungsprozess ist. Du entdeckst dich nicht selbst sondern du erschaffst dich neu. Trachte deshalb nicht herauszufinden, wer du bist, sondern trachte danach zu entscheiden, wer du sein möchtest.” (N.D. Walsh)

“Wenn Du den Schmerz, den Du mit irdischen Erfahrungen und Ereignissen – den Deinen und denen anderer – assoziierst, mindern willst, musst Du Deine Wahrnehmungsweise von innen ändern.” (N.D. Walsh)